Safaritagebuch Tag 6 des Reisekontor Schmidt: Wir bereisen Kenia für Sie!

Kenia Hilfsprojekt SchuleAmboseli – Mombasa (450 km)

01.06.2016
Unser letzter Safaritag in Kenia

Nach dem Frühstück im Camp verabschieden wir uns. Anschließend verlassen wir das Schutzgebiet und fahren nach Mombasa. Der Verkehr auf Kenias Straßen ist gewöhnungsbedürftig und für uns Europäer nur mit Stoßgebeten zu ertragen. Umso mehr ist es wichtig, einen versierten Fahrer wie Frank an unserer Seite zu wissen. Hungrig kommen wir am Lion Hill – in der Nähe der kleinen Marktstadt Voi – an und fahren auf die Anhöhe, auf der sich die Lodge befindet und wir unser Mittagessen einnehmen wollen – Wir staunen. Ein herrliches Panorama über den Tsavo Ost sowie den angrenzenden Taita Bergen erwartet uns. Wir können gar nicht genug bekommen und knipsen viele Fotos. Von hier oben sieht man mit bloßem Auge Elefantenherden am Wasserloch im Tsavo Ost Nationalpark … unglaublich. Sogar Löwen entdecken wir.

Safaritagebuch Safaritagebuch Lion Hill Lodge

Unser Mittagessen lassen wir uns gut schmecken und genießen die Atmosphäre. Anschließend führen wir noch ein Gespräch mit dem Lodge-Management und besichtigen die Zimmer. Wir sehen einfache, aber auch modernere Unterkünfte und erfahren, dass die Lodge gerne für Gäste genutzt wird, die auf Zwischenstation hier sind.

Safaritagebuch Safaritagebuch Bahari Beach Hotel Nyali

Darauf wird es Zeit für die letzten 150 km nach Diani – wo wir am Abend eintreffen. Dort schlafen wir in den Cottages unseres Safari Partner Unternehmen D. M. Tours und Safaris und freuen uns, den Inhaber Denis Moser nach einem Jahr wieder zu sehen. Es folgt ein einstündiges Meeting und der Besuch am Folgetag in seiner Safariagentur.

Später fahren wir an die Nordküste, wo wir die verbleibenden Stunden bis zum Rückflug nutzen, um in unserem Partnerhotel Bahari Beach am Nyali vorbeizuschauen und unser soziales Schulprojekt zu besuchen. Hierüber können Sie auf unserer Seite http://www.keniaurlaub.de unter „Hilfsprojekt“ lesen. Unsere Safari ist zu Ende und wir kehren reich an Eindrücken und wundervollen Erinnerungen heim nach Deutschland. Danke Frank – Danke Kenia, ihr habt uns wie immer reich beschenkt. Kwaheri – bis zum nächsten Jahr!

Kenia Hilfsprojekt Schule

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Marina & Judith Schmidt zu Besuch in unserem Kenia Hilfsprojekt, unserer Schule im Mai ’16

Hilfsprojekt Schule Kenia

Ein Marmeladenbrot hat er noch nie gesehen

Jambo, liebe Pateneltern und Freunde unseres Schulprojektes „Hilfe mit Herz“,

meine diesjährige Informationsreise, die mich vom Mount Kenya bis an die Küste führte, musste ich in einem Zeitrahmen von einer Woche absolvieren. Das war knapp, aber ich habe viele neue touristische Ideen im Gepäck. Und es sollte ja auch noch genügend Zeit für einen Schulbesuch übrig bleiben. Es waren dann doch nur 2 Stunden geworden am letzten Tag, bevor in der Nacht der Flieger wieder heimwärts startete.

Wenn Sie Lust haben, dann lesen sie unser Reisetagebuch in den News auf www.keniaurlaub.de.

Genau wie beim November-Besuch 2015, erlebte ich fröhliches Kinderlachen und eine sehr nette Lernatmosphäre. Wir hatten bereits berichtet, dass die Pateneltern Familie Antweiler im Januar 2016 mit großem persönlichem Einsatz für die Fertigstellung der Bauarbeiten sorgten. Dieses außerordentliche Engagement kann man nicht hoch genug schätzen. Der Schulhof wurde geebnet und die Klassenzimmer sind so angeordnet, dass ein geschlossenes Ensemble entstanden ist. Damit haben die Lehrer auch eine gute Aufsichtsmöglichkeit in den Pausen.

Hilfsprojekt Schule KeniaWie immer kamen wir nicht mit leeren Händen. Wir hatten zuvor im Nakumat Lebensmittel eingekauft und wollten daraus eine Schulspeisung zaubern. Alle Kinder bekamen Bananen, Melonen soweit diese reichten und Marmeladenbrote – naja, nicht sehr gehaltvoll die Brote, aber die Kinder mochten die süßen Schnitten gern essen. Alle Lehrer wurden gleich mitversorgt, und so schmausten alle vergnügt. Judith Schmidt hat somit in aller Eile 200 Schnitten geschmiert.

Hilfsprojekt Schule KeniaDie Geschenke und Familiengelder für die Patenkinder konnte ich direkt überbringen und dabei entstanden auch schöne Fotos. Mr. Simon bekam das Schulgeld für 2016 gegen Quittung. Ich kann Ihnen kaum schildern, wie stolz Ihre Patenkinder sind, wenn sie gerufen werden, um die Fotos, Geschenke, Familiengelder entgegen zunehmen. Die platzen bald vor Stolz!

Natürlich wünschen sich die Lehrer weitere intensive Unterstützung durch uns. Diese wollen wir auch im Rahmen unserer Möglichkeiten geben, mit der Hoffnung, dass die Idee Hilfe zur Selbsthilfe Früchte trägt.

Ich bin mit einem guten Gefühl von Kenia weggefahren. Die Schule ist auf einem guten Weg (mehr Bilder und Berichte hier) und die Kenianer selbst warten auf Touristen. Ich konnte keine bedrohliche Situation feststellen und wir haben uns auch immer sicher gefühlt.

Seien Sie herzlichst gegrüßt
Ihre Marina Schmidt

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Safaritagebuch Tag 5 des Reisekontor Schmidt: Wir bereisen Kenia für Sie!

Safaritagebuch Amboseli Kimbo Safari CampLake Naivasha – Amboseli Nationalpark (280 km)

31.05.2016

Im Anschluss an das Frühstück beginnt unsere Fahrt in den Süden des Landes, bis an die Grenze zum Nachbarland Tansania, wo sich der Amboseli Nationalpark auf einer Fläche von 392 qkm ausbreitet. Der Park beherbergt 50 verschiedene Säugetiere und ist zugleich das am häufigsten besuchte Gebiet Kenias (auch weil man von hier aus den majestätischen Kilimanjaro bestaunen und fotografieren kann).

Safaritagebuch Kilimanjaro Amboseli Safaritagebuch Kibo Safari Camp

Nach einer Fahrt durch trockene Ebenen und sumpfartige Feuchtgebiete, erreichen wir unsere Lodge zum Mittagessen. Das Kibo Safari Camp ist ein uriges, sehr sauberes Zeltcamp mit viel Flair. Alle Zelte des Kibo Safari Camps sind geschmackvoll dekoriert, außerdem mit Dusche und Toilette sowie einer Terrasse ausgestattet, von der man teils den Kilimanjaro sehen kann. Leider stellen wir fest, dass der Berg fast keinen Schnee mehr besitzt – irgendwie sieht er ohne die berühmte weiße Kuppe fremd aus. Ein Anblick an den wir uns alle wohl in den kommenden Jahren gewöhnen müssen.

Am frühen Nachmittag haben wir Gelegenheit, uns ein wenig auszuruhen, bis wir uns gegen 17 Uhr mit unserem Fahrer Frank zur Besprechung treffen. Da sich unsere Safari dem Ende zuneigt, wollen wir noch einmal anhand der Landkarte einzelne Stationen unserer Tour wiedergeben, besprechen und verinnerlichen. Uns ist es wichtig, dass wir unseren Kunden und Interessenten zu Hause eine detaillierte Beratung bieten können und den gewünschten Safariurlaub zu einem optimalen Erlebnis formen und zusammenstellen. Individualität wird bei Reisekontor Schmidt GROSS geschrieben!

Am Abend begeben wir uns in das gemütliche Restaurant, wo ein schmackhaftes Essen auf uns wartet.

Safaritagebuch Kilimanjaro Amboseli Safaritagebuch Kibo Safari Camp Amboseli

Wir begrüßen unsere Safari Gäste – Familie Grauel – die zufällig heute Abend hier im Kibo Safari Camp Station machen. Ihre insgesamt neuntägige Safari wird sie noch weiter in Richtung Taita Hills und Maungu bringen. Herr Grauel feiert heute seinen Geburtstag und so treffen wir uns alle nach dem Abendessen auf einen Drink unter afrikanischen Sternenhimmel. Familie Grauel hat über die Zeit auf Safari ebenfalls im Nachgang einen Reisebericht verfasst, den Sie unter „Berichte“ lesen können.

Später begeben wir uns zur Ruhe, denn unser letzter Safaritag ist nicht mehr fern, denn morgen werden wir in Richtung Mombasa weiterfahren, wo wir gegen Abend am Diani Beach ankommen werden.

Fortsetzung folgt…

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Safaritagebuch Tag 4 des Reisekontor Schmidt: Wir bereisen Kenias Norden für Sie!

SafaritagebuchMasai Mara Reservat – Lake Naivasha / Hells Gate Nationalpark (230 km)

30.05.2016
Nach dem Frühstück bringt uns der heutige Tag durch den Graben zum 1.890 m hoch gelegenen Frischwasser-See am Fuß des Mount Longont – den größten Vulkan im Rift Valley. Das Mittagessen nehmen wir in einem Restaurant unterwegs ein, denn wir wollen endlich mal wieder unsere geliebten Samosa (gefüllte Teigtaschen – wahlweise mit Gemüse oder Fleisch) essen.

Danach fahren wir zum nahe gelegenen Hells Gate Nationalpark. Der Name fasziniert uns schon länger! Warum nur heißt er so? Wir sind gespannt und machen uns auf den Weg. Frank verrät nichts und schmunzelt nur ab und zu – ihr werdet schon sehen, sagt er. Mit dem Fahrzeug erkunden wir zunächst den kleinen, aber faszinieren Landschaftspark. Schon nach wenigen Metern bestaunen wir den 25 m hohen Fischer´s Tower – eine gezackte Felsnadel und Wohnort einer Klippschliefer – Kolonie, bevor die Piste weiterführt durch bis zu 120 m senkrecht aufragenden Felswänden, an denen Raubvögel und Segler Ihre Nistplätze verteidigen. Friedlich laufen Zebras, Kaffernbüffel, Warzenschweine, Thomson-Gazellen, Klippspringer, Giraffen, Kuh –, Elen- und Schwarzfersenantilopen umher, die nur sehr selten von Geparden, Leoparden und Servalkatzen behelligt werden.

Am Central-Tower angekommen, steigen wir aus, denn nun haben wir den Startpunkt unserer Wanderung erreicht. Wir haben keine Ahnung was auf uns zukommt – Frank schmunzelt wieder. Wir haben einen einheimischen Führer dabei, überall weisen Schilder darauf hin, niemals alleine loszulaufen. Ein kleiner Schauer zieht uns den Rücken hinauf. Was erwartet uns? Wir laufen los. Ziemlich bald schon kommt der erste Abgrund. Hier hinunter müssten wir, meinte der Führer in Englisch. Vergebens suchen wir eine Treppe. Frank deutet auf ein Seil. Wie jetzt? Abseilen? Irgendwie schaffen wir die erste Hürde und schon geht es weiter. Immer tiefer in die bizarren Felswände hinein führt uns unsere „Wanderung“.

Kenia Safaritagebuch - Hells Gate Nationalpark Kenia Safaritagebuch - Hells Gate Nationalpark

Stetig geht es abwärts. Wir hangeln, keuchen, beten und hoffen, dass uns nichts passiert. Frank schmunzelt wieder. Alles halb so wild – Hakuna Matata! Die spektakuläre Njorowa-Schlucht ist wirklich unglaublich und kaum zu beschreiben. Dunkel und feucht ist es hier unten, aber auch sehr interessant.

Kenia Safaritagebuch - Hells Gate Nationalpark Kenia Safaritagebuch - Hells Gate Nationalpark

Wir besichtigen heiße und kalte Quellen, die einfach aus dem Felsen herauslaufen, jeweils nur zwei Meter voneinander entfernt – einmal rechts heiß, einmal links kalt. Unglaublich! Die bizarren Felsformationen lassen uns staunen und wir betrachten unsere Umgebung etwas näher. Etwa in der Mitte der jeweiligen Felsen sehen wir Namen eingraviert – Namen von Besuchern, die hier waren. Wie kann das sein? Wir fragen Frank und er erklärt, dass die Erde sich immer mehr senkt und das der Untergrund früher dort war, wo wir jetzt weit über uns die Schriften sehen können. Auf dem unvergesslichen Fußmarsch begreifen wir nun, warum man dem Ganzen den Namen „Hells Gate“ gegeben hat. Irgendwie passt es!

Später fahren wir zum Lake Naivasha Sopa Resort. Wir sind geschafft von der Wanderung aber trotzdem noch voll aufnahmefähig. Diese wunderschöne Anlage muss man gesehen haben, wir sind echt begeistert. Direkt am Naivasha See in einem wunderschönen parkähnlichen Gelände erstreckt sich der Garten, in dem sich die überaus großzügig gestalteten Viererbungalows (je zwei im Erd- und Obergeschoss) befinden. Nahezu überdimensional und mit allem Komfort eines 5 Sterne Hotels ausgestattet präsentieren sich die Räumlichkeiten der Naivasha Sopa Lodge dem Besucher. Jeder Bungalow hat Aussicht auf den Garten und ist mit einer großzügigen Terrasse oder einem Balkon ausgestattet. Der ringförmig angelegte Aufenthaltsbereich gestattet zu jeder Zeit den freien Blick auf den wunderschön angelegten Innenhof. Prächtige Sitzgruppen laden zum Verweilen ein. Das absolute Highlights sind jedoch die Hippos (Flusspferde), die hier zu Hause sind. Wir werden ermahnt, nicht ohne Guide von unserem Zimmer aus zum Abendessen zu gehen. Die Hippos kommen nachts bis vor die Unterkünfte, überall sieht man tags drauf Spuren der nächtlichen Bewohner. Ein jeder sollte den Respekt wahren, denn Flusspferde können extrem gefährlich werden. Am Abend genießen wir ein exzellentes Dinner und verweilen noch lange an den wunderschönen Feuerschalen, die überall im Hauptgebäude verteilt stehen und als Lagerfeuerstätte dienen. Eine unglaublich anheimelnde Atmosphäre, die man erlebt haben muss. Wir gehen schlafen und freuen uns schon auf den nächsten Tag.

Naivasha Sopa Lodge Kenia Naivasha Sopa Lodge Kenia

Kenia Safaritagebuch Kenia Safaritagebuch - Hells Gate Nationalpark

Fortsetzung folgt…

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Safaritagebuch Tag 3 des Reisekontor Schmidt: Wir bereisen Kenias Norden für Sie!

Safaritagebuch in Kenias NordenLake Nakuru Nationalpark – Masai Mara Reservat (250km)

29.05.2016
Am folgenden Morgen verlassen wir das Camp, nicht ohne unsere Jacken höher über die Schulter zu ziehen – es ist empfindlich kühl. Unterwegs zum Gate (Tor) nehmen wir einen beißenden Geruch wahr. Frank ahnt es sofort: er kommt von einem toten Büffel am Wegesrand. Das Tier ist schon einige Zeit tot – alle Innereinen entfernt und aufgefressen – liegt der Kadaver dort im Gras. Als wir genauer hinschauen, entdecken wir ein Rudel Löwen, die faul und satt in der Ebene liegen, dennoch gut wachend über den kläglichen Rest des armen Büffels. Fressen und gefressen werden – das alleinige Gesetz in der Wildnis.

Wir verlassen den Park und machen uns auf zu einem der fünf löwenreichsten Gebiete Afrikas – der Masai Mara. Zunächst werden wir jedoch auf der baufälligen Piste zum Sekenani Gate kräftig durchgeschüttelt. Trotzdem gibt die Straße rechts und links faszinierendes preis. Wo man hinsieht entdeckt man Manyattas (Behausungen) der Massai. Es ist Sonntag und Waschtag! Die sorgsam aufgestellten Dornenbüsche und Zweige zu einem Kreis (Kraal) hängen heute voller bunter Wäsche.
Der Kraal ist enorm wichtig für die Massai, denn er schützt sie nachts vor wilden Tieren. Als Frank am Gate den Parkeintritt zahlt, stürzen ein Dutzend Massai Frauen auf uns zu, die nicht verstehen wollen, dass wir ihren wunderschönen Schmuck nicht kaufen. Eine der Massai Frauen bietet uns ihren gesamten Besitz für 1000 KSH (ca. 10,- EUR) an – so dringend braucht sie das Geld. Wir verschenken Bonbons, freundliche Worte und einiges Kleingeld und passieren schließlich das Gate.

Safaritagebuch in Kenias NordenDie Masai Mara präsentiert sich uns heute schön wie immer. Die umliegenden Hügel werden „gefleckt“ von den vorbeiziehenden Wolken, was dem nördlichen Ausläufer der Serengeti seinen Namen gab (aus der Sprache Maa bedeutet „gepunktet“ oder „gefleckt“). Sofort sehen wir Zebras und Antilopen. Die Löwen in den Ebenen warten auf den Beginn der großen Tierwanderung, bei der von Juli – Oktober riesige Tierherden an Streifengnus von Tansania zu den grünen Grasflächen der Mara aufbrechen. Frank erklärte uns, dass letztes Jahr um diese Zeit schon die ersten Herden in der Mara angekommen waren. Diesmal jedoch sehen wir nur weites Land – ohne die typischen dunklen Grauflecken am Horizont. Mara Leisure Camp Kenia
Für eine Pirschfahrt bleibt uns leider keine Zeit und so checken wir im Mara Leisure Camp ein. Die Anlage liegt ruhig und zentral am Talek River in der Masai Mara und ist ein idealer Ausgangspunkt für tolle Pirschfahrten. Das Mara Leisure Camp besteht aus acht geräumigen Jumbo-Zelten, 17 Standard-Zelten „Nyati“ und 3 Familien-Unterkünften „Jamii“. Für Honeymooner steht ein „Flitterwochen-Zelt“ zur Verfügung. Am Abend kann man nach einer erlebnisreichen Safari am Lagerfeuer wunderbar relaxen. Fernab vom Massentourismus genießt der Gast hier die familiäre Atmosphäre. Die Zelte sind sehr geräumig. Sie verfügen über ein großes Doppelbett und ein zusätzliches Bett oder zwei getrennte Betten, jeweils selbstverständlich mit Moskitonetzen. Der Badbereich ist groß und sauber, das Essen schmackhaft und das Personal kümmert sich um unser Wohlergehen. Nun geht der Tag zu Ende und wir begeben uns zur Ruhe. Sicherlich wird es morgen auch wieder sehr erlebnisreich werden.

Fortsetzung folgt…

Safaritagebuch in Kenias Norden Mara Leisure Camp Kenia

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Fortsetzung / Safaritagebuch des Reisekontor Schmidt: Wir bereisen Kenias Norden für Sie!

Safaritagebuch Kenias NordenSweetwaters Schutzgebiet – Lake Nakuru Nationalpark (250 km)

28.05.2016
Am frühen Morgen verlassen wir das Ranchgelände. Zunächst halten wir an einem einfachen Straßenkiosk, der sich noch als äußert interessant herausstellte. Auch hier finden wir wieder das große Schild mit dem Hinweis „Nullmeridian“!

Darunter steht eine Kanne voll Wasser und eine Schüssel. Die Aufklärung folgte, als ein junger Kenianer fünf Meter rechts von der Äquatorlinie das Wasser in die Schüssel laufen ließ und ein Holzstück darin versenkte. Durch ein kleines Loch in der Mitte der Schüssel floss das Wasser im Kreis rechts herum. Danach ging der Kenianer fünf Meter nach links und wiederholte das Ganze. Diesmal floss das Wasser links herum. Direkt auf der Äquatorlinie lief es zu unserem Erstaunen gerade ab, sodass das Holzstück sich überhaupt nicht von der Stelle bewegte. Der Beweis war vollbracht – wir standen direkt auf der Nulllinie. Ein Eintrag in das hiesige Touristenbüchlein und eine Urkunde, die unseren Besuch für alle Zeiten festhielt, wurden geschrieben und überreicht.

Safaritagebuch Safaritagebuch Äqutor in Kenia

Als wir wieder abfahren ist unser nächster Halt die kleine Touristenattraktion „Thomson Falls“. Wir löhnen 200 KSH (2 EUR) und besichtigen den wenig spektakulären Wasserfall.

Später fahren wir ein in den berühmten ostafrikanischen Grabenbruch, der sich von Israel über Eritrea durch Kenia zieht und in Mozambique endet. Wie ein überdimensionales „U“ – oder besser gesagt ein nicht enden wollender grüner riesiger Graben – tat sich vor unserem Augen auf, als wir die poröse, nur mit Holzbrettern und Nägeln zusammengehaltene Aussichtsplattform erreichten. Was für ein Anblick! Great Rift Valley – dieser Name wird dem vor unseren Füßen liegenden Tal nicht gerecht. Es blüht und grünt in jedem Winkel. Malerisch umrahmt von Mischwäldern, Palmen und kleinen Steinhäusern der Einheimischen. Dieses Bild erinnert uns ein bisschen an die malerische Schweiz, einen Vergleich, den wir an vielen Orten in den nächsten Tagen ziehen werden. Die umliegende Landschaft, die Plantagen und das satte Grün in allen denkbaren Farbnuancen, einfach wunderbar!

Safaritagebuch Great Rift Valley

Später an diesem Tag fuhren wir in den Lake Nakuru Nationalpark ein. Das 188 qkm kleine Schutzgebiet sollte man auf der Suche nach den BIG FIVE unbedingt einplanen, denn die Chancen ein Breit – oder Spitzmaulnasshorn zu sehen sind hier wesentlich höher, als in der Masai Mara – wo die BIG FOUR wiederum leichter zu entdecken sind. Wir übernachten heute im Flamingo Hill Camp. Leider sind besagte Flamingos, die sich jahrelang an diesem See aufhielten, nun weitergezogen. Einzelne kann man aber noch entdecken. Wir hoffen natürlich, dass diese wunderbaren Tiere irgendwann einmal zurückkehren werden, denn der See wirkt ohne seine Hauptattraktion etwas verloren. Das Flamingo Hill Camp ist ein in die Jahre gekommenes Zeltcamp – urig, gemütlich und einfach. Wir fühlen uns wohl und freuen uns bereits auf die Erlebnisse des nächsten Tages.

Safaritagebuch - Am Äuator in Kenia

Safaritagebuch - Am Äuator in Kenia

Safaritagebuch - Am Äuator in Kenia

Fortsetzung folgt…

 

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Reisekontor Schmidt bereist für Sie Kenias faszinierenden Norden! Ein Kenia Safari Tagebuch für Gäste und solche, die der Faszination Afrikas genauso wenig entkommen wie wir!

Safaritagebuch Keinias NordenEndlich ist es soweit! Unsere Abenteuerreise durch Kenias erlebnisreichen Norden beginnt. Im Rucksack das Kribbeln auf Abenteuer. Mehrere dutzende Male flogen wir in den letzten 20 Jahren nach Kenia – doch haben wir lange noch nicht alles bereist und gesehen. Kenias Fassettenreichtum ist schier unerschöpflich. Hat man erst einmal die südlichen Savannengebiete mehrfach bereist, zieht es einen in die nördlichen Gefilde – dort wo der Äquator auf den ostafrikanischen Grabenbruch trifft. Diese Reise wird spannend und unvergessen – da sind wir uns sicher! Sie wird unser Wissen erweitern und dazu beitragen unsere Spezialkenntnisse über Kenia zu vervollständigen, denn davon profitieren unsere Gäste seit Jahren.

Und so kommen wir – Marina und Judith Schmidt – am Morgen des 27.05.2016 im kühlen Nairobi an und werden von Frank – unserem deutschen Fahrer und Guide – Willkommen geheißen:

Safari njema – Gute Reise – jetzt geht es los!

Safaritagebuch - Unterwegs im Norden Kenias

27.05.2016

1. Tag Nairobi /Meru /Sweetwaters & Ol Pejeta Ranch (360 km)

Nairobi versteckt sich im Dunkel der Nacht. Die ersten Sonnenstrahlen erwarten uns auf den Eastern Bypass, den wir zunächst befahren, um später auf schlecht geteerten Straßen in Richtung Meru weiterzureisen. Das kenianische Hochland präsentiert sich mit zahlreichen Tee – und Kaffeeplantagen. Mehrere Obst und Gemüsestände reihen sich rechts und links der Straße und zeugen von der Fruchtbarkeit des kenianischen Hochlandes. Hier scheint alles seine Ordnung zu haben.

Die Stadt Meru kommt uns verhältnismäßig sauber vor, die Menschen leben eindeutig etwas besser hier. Mehr Steinhäuser mit Wellblech oder Ziegeldächern – sehr viel weniger Lehmhütten. Die Landschaft ist faszinierend, das Klima angenehm. Frische klare Luft, Sonne satt – ohne die tropisch schwere Schwüle der Küstenregionen rund um Mombasa. Kein Wunder das sich die englischen Kolonialmächte im letzten Jahrhundert im Norden Kenias wohler fühlten. Sie perfektionierten den Kaffeeanbau und versandten die beliebten aromatischen Bohnen in der ganzen Welt. Als wir schließlich die Schulter des Mt. Kenya überfuhren, ragte er majestätisch am Horizont. Wir bewältigten auf einer Strecke von nur 40 km eine Höhendifferenz von 2.130 m und fuhren schließlich in Nanyuki ein -eine Kleinstadt- kurz vor der Ol Pejeta Ranch. Das Gebiet gehört zur Serena Hotel und Lodge-Gruppe, einer der führenden Touristik Unternehmen in Ostafrika. Am Gate (Park-Tor) zahlt Frank die obligatorischen Parkgebühren und schon befinden wir uns auf dem riesigen Ranchgelände. Über 70 Löwen und viele Nashörner leben hier. Morani – ein Nashorn wie kein zweites – verstarb auf diesen Feldern Ende 2008. Die Grabstätte des zahmen Riesen besuchen wir natürlich.

Safaritagebuch Nashorn Morani

Schließlich dauert es auch gar nicht lang bis wir zwei lebendige Exemplare vor die Fotolinse bekommen. Was für gigantische Tiere! Die Nashörner suhlen sich im Schlamm und es entstehen herrliche Bilder, die uns ewig daran erinnern werden.

Kenia Safari Tagebuch

Frank weist auf ein Schild hin, auf dem der Nullmeridian angezeigt wird. Jetzt sind wir tatsächlich auf der Nulllinie am Äquator – ein unbeschreibliches Gefühl.

Safaritagebuch Äquator

Nach der Pirschfahrt bringt uns Frank zum Sweetwaters Tented Camp. Was für ein edles Camp, perfekt ausgestattet mit allen Raffinessen im englischen Kolonialstil.

Sweetwaters Tented Camp

Sweetwaters Tented Camp

Unsere Unterkunft für eine Nacht ist nicht nur Luxus pur, sondern ebenso Anziehungspunkt vieler Wildtiere, die am künstlich angelegten Wasserloch grasen. Unser, mit allen Extras (von Taschenlampe über Bademantel und Regenschirm) ausgestattetes Premiumzelt, gibt den Blick von der Terrasse auf zahlreiche Elefanten, Zebras, Antilopen und Warzenschweine frei. Hier wären wir gerne länger, aber morgen geht es schon wieder weiter.

,Sweetwaters Tented Camp

Fortsetzung folgt…

Haben Sie auch schon einmal dieses Gebiet bereist? Schreiben Sie uns Ihre Eindrücke und Erlebnisse!

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